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16.01.05

Rhein & Berg Magazin Exklusiv-Wanderung III

in Lindlar, geführt von Wanderführer Werner Detsch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Mit Topinambur zur Halbzeit und Kamera auf die Toilette

 

Während sich viele im Bett noch mal die Decke über den Kopf zogen, waren die Wanderer bereits am Startpunkt in Lindlar. Bei wunderschönem Winterwetter machten sich fast dreißig Personen auf zur ersten Naturkunde Wanderung des Wander-Rabe. Der Wander-Rabe versorgte die Teilnehmer erst mal mit Leckerchen. Fruchtbonbons in allen Farben wurden mit Dank entgegengenommen. Da strahlten die Augen mit der Sonne um die Wette. Die Strecke führte durch den Lindlarer Ortskern, vorbei am Friedhof bergauf in die Natur. Schnell machten die Teilnehmer "Bekanntschaft" mit dem Raubwürger. Einem Vogel der bei uns Urlaub von der Kälte macht und seine Beute (sowie der Neuntöter) aufgespießt. In Vorderrübach wurde es dann architektonisch. Werner Detsch, Wanderführer des Wander-Rabe, machte die Gruppe auf „Pferdeköpp“ an der Front eines Hausgiebels aufmerksam. Theorien gibt es jedoch verschiedene was diese Bautradition betrifft.

Über den Bungerst, vorbei am Sendemast des Lokalradios ging es zu Grauwacke-Steinbrüchen. „Lindlar ist steinreich“ äußerte Werner Detsch mit einem Schmunzeln. Am Steinhauerpfad pflegte der Wander-Rabe dann die Tradition seiner Halbzeit. Es gab ein Schnaps aus Topinambur gebrannt und dazu ein Gruppenfoto. „Das Schnäpschen gibt’s damit der Magen nicht rostet“ das Wander-Rabe Team. Der zweite Teil der Wanderung führte meist bergab. Auch entlang der alten Bahnstrecke. Diese ermöglichte den Abtransport der gebrochenen Steine. Nach drei Stunden kehrte die Gruppe dann bei den artgenossen in der Pollerhofstraße ein. Dort bekam der „Topi“ im Magen dann auch etwas zu arbeiten.

Die alte Schule die zum Hotel-Restaurant umgebaut wurde zog die Wanderer das zweite Mal in seinen Bann. Erstaunlich was man aus einer Schule so alles machen kann. So war es auch nicht weiter verwunderlich, dass die Gäste mit Fotohandy und Digitalkamera die Toiletten aufsuchten. Denn die artgenossen haben schließlich ein Haus voll Kunst. Da ist kein Zimmer ausgenommen.

 

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